Eine kurze historische Darstellung eines gut geführten Bauernhofs der ein großer Natur und Freizeitpark wird.

Der große Bornholm Natur und Themenpark war ursprünglich eine gut geführter Bauernhof, und die Geschichte dieses Hofes kann man bis zum jahre1500 zurückverfolgt werden.Emil Ibsen

Rund um die Jahrhundertwende war ein wunderschön angelegter Garten Statussymbol für die dänischen Bauernhöfe, und dieser Brauch war der Keim des Brændegaards havens Entwicklung und Ruhm.

Im Jahr 1904 erwarb Emil Ipsen Brændegaard und er war ein unternehmungslustiger und weitsichtiger Mann, der keine Angst vor neuen Ideen hatte.

Er modernisierte Hof, pflanzte Pisten entlang Vaseåen und im Jahre 1910 lies er einen Damm bauen, der den Bach aufstaute. Dies gab die Möglichkeit die Wasserkraft rationell zu nutzen, und damit betrieb er sein eigenes Kraftwerk und konnte sogar eine Reihe von benachbarten Gebäuden mit Strom versorgen.

Ein weiteres Ergebnis der Aufstauung des Baches ist der schönen See, welcher nun Ruderbooten zur Verfügung steht. Ursprünglich war der See ein Spielplatz für Kinder, welche ein paar kleine Boote zur Verfügung hatten, aber Emil Ipsen lies auch ein Wasserfahrrad konstruieren und aus alten Materialien wurden ein Spielhaus in der Mitte des Sees gebaut.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich Brændesgaard zu einem schönen Natur - Garten, was sich auch auf der Insel herumsprach. Die Leute kamen von weit her, um den Garten zu sehen, und im Jahr 1929 und erneut im Jahr 1932 bekam er die Erlaubnis Sommer Veranstaltung auf Brændesgaard zu halten.

Dieses breite Interesse in einer Zeit, die übrigens auch eine Landwirtschaftskrise hatte, kam Emil Ipsen und seine Frau auf die Idee, den Garten für die Öffentlichkeit im Jahr 1933 gegen eine Eintrittsgebühr von 25 øre zugänglich zu machen. Im Gegenzug konnten Picknick-Körbe mitgbracht, und Kaffeewasser gekauft werden. Der Erfolg war da.

Fast 21.000 Gäste besuchten den Garten in der ersten Saison, im folgenden Jahr verdreifacht die Zahl, und in den Jahren vor dem 2. Weltkrieg gingen die Besucherzahlen stetig aufwärts.

Gleichzeitig wurden Anlagen des Gartens erweitert und es wurden Ruderboote und verschiedene Spielsachen für die Kinder hergestellt.

Die fünf Jahre des Krieges bedeuteten einen starken Rückgang der Besucher, aber in den Jahren nach 1945 war es wieder möglich, Material für Erweiterungen und Neubauten zu erhalten.

Auch kam der Wunsch zu reisen auf.  Bornholm wurde als Urlaubsziel entdeckt, und nicht nur von Schülerreisen und Ferienlagern, was wiederum eine Verlängerung der Saison bedeutete.

Als Emil Ipsen 1961 starb, setzte seine Frau den Betrieb in den folgenden zwei Jahren fort, um in danach der zweiten Generation, Anna und Ewald Ipsen, der zuvor mit Agrar Landwirtschaft gearbeitet hatten, zu übergeben.

Trotz Emil Ipsen Weitsicht war Arbeit genug für den Nachfolger. Umweltanforderungen forderten  neue Erweiterungen und Verbesserungen sowie neue Landschaftsgestaltung und der damit verbundenen neuen Blut in der bestehenden Tierpopulation.

Auch im musikalischen Bereich, gab es Veränderungen. Die beliebte Tanzmusik musste den neuen Rhythmen weichen, und nicht zuletzt die Beatmusik hielt Einzug in den alten Garten. Viele berühmte Beat Gruppen wurden verpflichtet, vorzugsweise durch Sportvereine, um große Konzerte in Brændesgårdshaven zu halten.

Im Jahr 1972 trat der dritten Generation, Lillian und Hans Emil Ipsen, die den alten Garten in eine neue Zeit geführt haben, ohne die Nostalgie und die alten Traditionen zu vergessen. Die alten Spielzeug der handbetriebenen Karussell, den See und die Boote sind noch einige der beliebtesten Aktivitäten.

Aber Innovation musste her, wenn der alte Garten  bewahrt werden sollte.

Das bedeutete, dass umfangreiche Investitionen in den Ausbau der bestehenden Gebäude, große Gärten, Freilichtbühne, Tageszaubershows, Minigolf und vieles mehr.

Darüber hinaus kam die Errichtung eines riesigen Kletterland und auch größte Investition des Gartens,  ein 6000 Quadratmeter grosses Wasserland mit fünf Rutschen, ein 125 Meter langer Crazy River und ein separates Kinderwasserland.

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